Berliner Halbmarathon 2012

Hallo Ihr Lieben!
Wie versprochen bemühe ich mich nun, Euch regelmäßig im wahrsten Sinne des Wortes “auf dem Laufenden zu halten”. Ich möchte daher an meinen letzten Beitrag anknüpfen und Euch von unserem sportlichen Start ins Jahr 2012 erzählen. Wie schon erwähnt sind wir beide nach unserem Wettkampf in Dresden in ein Loch gefallen, wir mussten beide erstmal mental die sportlichen Ereignisse verarbeiten und uns darüber klar werden, was wir uns für 2012 vornehmen wollen. So haben wir dann 2 Monate lang mehr oder weniger nach Lust und Laune trainiert und die Seele ein wenig baumeln lassen.
Nach weihnachtlicher Krankheit meinerseits beschlossen wir beide dann – getreu dem Motto des guten neujährlichen Vorsatzes – nach einem konkreten Trainingsplan ab dem 1.1.2012 zu trainieren. Mit dem Ziel HALBMARATHON BERLIN am 1.4. beschloss ich daher mich an meinem Dresdener Trainingsplan zu orientieren um mich vernünftig auf Berlin vorzubereiten. Da Carsten ja nur als mein persönlicher “Hase” beim Berliner Halbmarathon agieren wollte, fokussierte sich seine Trainingsplanung langfristiger auf seinen ersten Triathlonwettkampf bei der Augathtour Ende Mai.
Die erste Hälfte der Vorbereitung für Berlin lief bei mir sehr gut – sämtliche Trainingseinheiten absolvierte ich ohne größere Probleme und in ordentlichen Tempi. Leider kränkelte ich dann zur Mitte der Vorbereitungsphase und musste daher einige Trainingseinheiten ausfallen lassen.
Nichtsdestotrotz war die Vorfreude auf Berlin riesengroß, zumal mein Schatz mir zum Geburtstag Karten für den Quatsch Comedy Club in Berlin geschenkt hatte und damit auch ein Wochenende mit 1,5 Tagen Urlaub in Berlin vor dem großen Ereignis.
Auf dem Weg nach Berlin haben wir beide noch den Dresdener Citylauf als unseren ersten Wettkampf in 2012 mitgenommen. 2 Wochen vor Berlin lief ich respektable 52 Minuten über die 10 km, Carsten musste leider aufgrund körperlicher Probleme das Tempo herausnehmen und wartete nach 2/3 der Strecke auf mich um schon einmal das gemeinsame Finishen zu üben
Das ganz große Kribbeln für Berlin setzte bei mir dann in der letzten Woche vor dem Halbmarathon ein. Die Vorfreude war natürlich umso größer, da wir erstmal einen wunderschönen gemeinsamen Abend und Tag in Berlin vor uns hatten. In diesem Zusammenhang sei zu erwähnen, dass der Abend im Quatsch Comedy Club toll war (ich bin jederzeit für einen weiteren Besuch zu haben) und zudem unser Hotel ein absoluter Glücksgriff war. Wir haben also die 1,5 Tage vor dem Lauf völlig entspannt in der Hauptstadt genossen.
Nachdem am Samstag noch teilweise (aus Läufersicht) katastrophales Wetter herrschte mit mehreren intensiven Hagelschauern und extremen Wind, meinte es dann auch der Wettergott gut mit uns: Am Sonntag schien plötzlich wieder die Sonne und der Wind war pünktlich zum Start so gut wie eingeschlafen. Die sehr kühlen Temperaturen konnten uns deshalb keineswegs die Laune verderben.
Der Lauf war dann auch ein absoluter Traum: Die Strecke in Berlin ist fantastisch – bei km 3 läuft man durchs Brandenburger Tor, danach läuft man die Straße des 17.Juni rauf bis zur Siegessäule, einfach nur geil, mit 30.000 Mitläufern. Das Gefühl kann man nicht beschreiben, sondern muss man selbst erlebt haben. Sogar Carsten, der sich von Wettkampflaufstrecken normalerweise nicht so schnell in den Bann ziehen lässt, war begeistert. So genossen wir beide den Lauf sehr (Carsten den gesamten Lauf, da es für ihn in meinem Tempo ja nur ein lockerer Trainingslauf war, ich bis km 15/16). Die optimalen Bedingungen machten es mir dann auch noch möglich eine (für mich) sehr gute Zeit zu laufen: Nach 1:55:12 Stunden überquerten Carsten und ich händchenhaltend die Ziellinie.
Das Resümee vom BERLINER HALBMARATHON fällt für uns so zu 100% positiv aus und uns bleibt am Ende nur eines festzustellen: Wir kommen wieder!!

Eure Hannah

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