Gleichberechtigung im Sport. Speziell Frauen im Sport, Frauen im Sportsverbandswesen, Frauen in Verbänden, Verdienstmöglichkeiten von Frauen im Sport

Steckbrief Birgit Katharina Kocher – #frauenimsport

Name: Birgit Katharina Kocher

Alter: 30

Beruf: Head of online Communications

Frauen, die mich inspirieren:

Puh, da gibt’s ganz schön viele, aber alle haben eins gemeinsam: Sie haben etwas gemacht, das ihnen niemand zugetraut hätte, das vielleicht für Frauen (alleine) nicht erlaubt/schicklich gewesen wäre und sind damit nicht nur über ihre eigenen Grenzen hinausgewachsen.

Lieblingssportteams/Frauen:

Um ehrlich zu sein, sowas hab ich nicht.

Das ist mein Sport

Also im Großen und Ganzen laufe ich. Gern bergauf. Gern etwas länger. Sehr gern in der Natur. Man wird mich wahrscheinlich nie bei einem Indoormarathon finden oder auf dem Laufband, weil mir das einfach keinen Spaß macht. Wahrscheinlich weil ich über 14 Jahre lang in den Kellern von Sporthallen mein Unwesen getrieben habe. Bevor nämlich das Laufen für mich so lustig wurde, habe ich es gehasst und meine große Liebe galt dem Kampfsport. Hauptsächlich Jiu Jitsu, eine alte japanische Kampfkunst, die ich traditionell, auf Wettkampfbasis und später auch als Trainerin betrieben habe.

Wie bist du zu deinem Sport gekommen?

Also, wie schon gesagt, Laufen war meine Hass-Disziplin. Mein Trainer hat mir jede Woche 3 Läufe zu je 5km in den Plan geschrieben. Gemacht hab ich sie nie und hab immer geschwindelt. Laufen war furchtbar fad, anstrengend und nach 500 Metern wollte ich einfach nicht mehr.

Aber nach Jahren habe ich freiwillig damit begonnen. Ok, Hauptgrund war die gewünschte Bikinifigur. Und siehe da, es begann Spaß zu machen. (Diese perfekte Figur, wie sie mir in den Magazinen versprochen wurde, habe ich übrigens immer noch nicht.) Ich war sehr langsam und meine Standard-Runde waren 3,4km bei uns „um den Block“. Aber ich lief regelmäßig und schwupps, war’s um mich geschehen. Ein prägender Lauf waren meine ersten 17km. Ich war so unendlich glücklich danach und hätte mir nie träumen lassen, dass ich soo weit laufen kann.

Die Berge waren immer schon ein Teil von mir. Ich war noch kein halbes Jahr alt, da war ich schon mit meinen Eltern am Berg. Meine Mama war früher Hüttenwirtin und ist auf einem Bergbauernhof aufgewachsen. Die Liebe zu den Bergen hab ich also in den Genen.

Und so haben sich dann 2 Dinge verbunden, Laufen und Berge, die ich aus meinem Leben nicht wegdenken kann.

Wie hat sich deine “sportliche Karriere” entwickelt?

Die Sache war die: Als ehemalige Leistungssportlerin hat mich natürlich der Wettkampfgedanke schnell eingeholt und ich wollte besser werden. Es gab für mich dann quasi nur 2 Optionen: schneller oder weiter. Schnell habe ich gemerkt, dass das klassische Marathon-Thema für mich total uninteressant ist. Zu viel Geplänkel, zu viel Stress und dann immer die Frage „und? Welche Zeit hattest du?“. Diese 4 Stunden-Marke entscheidet (gefühlt) bei vielen über Sein oder Nichtsein. Läufst du aber 50km über Stock und Stein, dann gibt’s keine xx Stunden-Marke, sondern das Finish zählt. Daher hat es mich dann ziemlich direkt ins Ultra-Laufen buxiert.

Mein erster Ultra war der Mozart100 Scenic über 50km. Es hat wie aus Eimern geschüttet und die Temperaturen sind auf 6 Grad gesunken, obwohl es Mitte Juni war. Ich hab sage und schreibe 9 Stunden dafür gebraucht und wollte bei jedem Kilometer aufgeben. Hab ich aber nicht und darauf bin ich mächtig stolz.

In den letzten Jahren bin ich viele Ultratrails gelaufen. Mein persönliches Highlight ist und bleibt dieser erste 50km Lauf, den ich wohl niemals vergessen werde.

Übrigens: Ich habe bis jetzt noch keinen klassischen Marathon gefinished und habe auch keine Ambitionen an einer Marathonzeit zu arbeiten.

Das besondere an meinem Sport ist…

… die Freiheit.

Mein größter sportlicher Traum:

Bis ins hohe Alter laufen zu können und niemals die Freude am Sport zu verlieren.

Ich wünsche mir mehr Frauen in meinem Sport, weil…

… Laufen so eine schöne Sache ist. Klingt jetzt vielleicht banal, aber immerhin dachten Mediziner vor 50 Jahren noch, dass der weibliche Körper maximal 800m laufen könne, bevor die Gebärmutter „unten rausplumpst“. Falsch gedacht! Und wahrscheinlich gibt’s noch ganz viele solcher Mythen, die wir Frauen entlarven können!

Mein Markenzeichen ist:

Bei Wettkämpfen laufe ich immer mit einem Blumenkranz im Haar. Damit man trotz meiner Kurzhaarfrisur auch sehen kann, dass ich eine Läuferin bin.

Themen im Projekt #frauenimsport:

Frauen im Ultrasport, Empowerment

Du findest mich online hier:

Homepage: www.ultramaedchen.at

Instagram: https://instagram.com/ultramaedchen

Steckbrief Ann-Kathrin Ernst – #frauenimsport

Name: Ann-Kathrin Ernst

Alter: 28

Beruf: Mitarbeiterin Presse-/Öffentlichkeitsarbeit. Ich selbst bezeichne mich manchmal auch als „Online-Maus“ ;-)

Frauen, die mich inspirieren:

Alle Frauen, die nie aufhören, an ihre Träume zu glauben.

Lieblingssportteams/Frauen:

Im Triathlon finde ich viele Profi-Frauen wie Lucy Charles oder Daniela Ryf faszinierend, im Wintersport ist es definitiv Laura Dahlmeier. Aufgrund persönlicher Beziehungen fiebere ich in der Leichtathletik besonders mit Siebenkämpferin Carolin Schäfer und Marathonläuferin Katharina Heinig mit. Mein Lieblingssportteam ist – abseits meines eigenen Sports – auf jeden Fall Eintracht Frankfurt.

Das ist mein Sport

Triathlon. Das mache ich jetzt „richtig“ seit 2012. 2011 habe ich meinen ersten kleineren Triathlon-Versuch gestartet, mehr dazu in der nächsten Frage.  Durch eine Fußverletzung ist der Radpart seit letztem Jahr deutlich höher geworden, da ich von Ende Juni bis September gar nicht laufen konnte und ich dann gezwungenermaßen auch nach Rennen außerhalb des Triathlonsports geschaut habe und dieses Jahr meinen ersten Radmarathon fahren möchte. In meiner Kindheit habe ich schon diverse Sportarten ausprobiert: Anfangs habe ich Leichtathletik gemacht, bis mich eine Freundin zum Voltigieren gebracht hat. Parallel habe ich ab und an in der Freizeit-Volleyball-Mannschaft meines Vaters ausgeholfen, die als Mixed-Mannschaft bei Turnieren teilgenommen haben. Ich war also schon immer offen für neue sportliche Herausforderungen.

Wie bist du zu deinem Sport gekommen?

Das Voltigieren habe ich aufgrund meines Studiums aufgegeben. Ich bin zuhause ausgezogen und in meinem neuen Wohnort gab es nur eine Mannschaft, die noch eine Klasse höher an Turnieren teilgenommen und fünf Mal die Woche trainiert hat. Das war mir dann einfach zu viel und ich wollte mehr Flexibilität. Ich bin erst einmal für einige Zeit ins Fitnessstudio gegangen, aber auch da habe ich schnell gemerkt: Das macht mich nicht glücklich. Durch Zufall bin ich dann zum Triathlon gekommen. Eine Bekannte meines Vaters hat beim Ironman in Frankfurt ehrenamtlich geholfen und mich dazu überredet, auch zu helfen. Ich war super fasziniert von der Atmosphäre vor dem Start und habe anschließend ohne große Vorbereitung in ihrem Betriebssportteam bei einem Jedermann-Triathlon ausgeholfen, weil jemand abgesagt hatte… Das war zwar echt hart, aber ich bin überraschenderweise als Dritte unserer Bahn aus dem Schwimmbecken gestiegen und fand es von Anfang an toll, seine eigenen Grenzen zu testen. Also habe ich mir ein gebrauchtes Rad gekauft, mich im Verein angemeldet und durfte mich seitdem „Triathletin“ schimpfen. So bin ich zum Triathlon gekommen und würde es auch nicht missen wollen

Wie hat sich deine “sportliche Karriere” entwickelt?

Wie bereits erwähnt, habe ich bei einem kleinen Triathlon meine „Karriere“ begonnen. Damals musste jeder ein Zehntel der Ironman-Distanz absolvieren. Also 380 Meter Schwimmen, 18 Kilometer Radfahren und 4,2 Kilometer Laufen. Das war für mich schon eine ziemliche Herausforderung, da ich bei meinen ersten Laufversuchen keinen Kilometer am Stück laufen konnte. Klar, ich bin natürlich auch super schnell losgesprintet und habe gepumpt wie blöd. Ich habe mich dann in einem Verein angemeldet, um das etwas zu struktuieren, denn mir war klar: Das macht mir super viel Spaß und ich möchte das gerne besser können. So habe ich mich über die Sprintdistanz zur Olympischen gewagt und vor drei Jahren meine erste Mitteldistanz absolviert. Das hat mir gezeigt, dass man alles schaffen kann, wenn man nur an sich glaubt und einigermaßen fleißig ist. Denn wie gesagt: Anfangs konnte ich keinen Kilometer am Stück laufen. Heute schaffe ich über 20 Kilometer – und das nach zwei Kilometern im Wasser und 80 auf dem Rad!

Das besondere an meinem Sport ist…

… die Kombination aus drei unterschiedlichen Sportarten und die Vielfalt an sportlichen Herausforderungen.

Mein größter sportlicher Traum:

Einmal einen Ironman finishen. Am liebsten in meiner Heimatstadt Frankfurt.

Ich wünsche mir mehr Frauen in meinem Sport, weil…

… wir an vielen Stellen unterrepräsentiert sind und ich finde, dass Frauen sehr umsichtige Sportlerinnen sind, die ein tolles Miteinander prägen.

Themen im Projekt #frauenimsport:

Frauen im Radsport

Einmal im Monat bietet Ann-Kathrin einen „Girlsride“ in Frankfurt am Main an. Im Sommer wird mit dem Rennrad gefahren, im Winter mit Cyclocross oder Mountainbike. Unter www.triathlove.de/girlsride findest Du aktuelle Termine und alle wichtigen Informationen.

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Steckbrief Annette Feldmann – #frauenimsport

Name: Annette Feldmann

Alter: 43

Beruf: Journalistin und Autorin

Frauen, die mich inspirieren:

Sportlich gesehen: meine Mutter. Sie ist immer in Bewegung, radelt, macht Pilates, Yoga und hält sich fit. Und meine Schwägerin Mechthild, die einfach jeden Sport mitmacht.
Und “so”: alle Frauen, die aktiv für das Frauenwahlrecht gekämpft haben

Lieblingssportteams/Frauen:

FC Bayern München, Bora Hansgrohe, Vickie Rebensburger, Kristina Vogel

Wie bist du zu deinem Sport gekommen?

Ich habe mir als 16-Jährige mein erstes Rennrad gekauft, ein hellblauer, viel zu großer Stahlrenner. Ich habe schon damals gern Tour de France geguckt und finde Rennradfahren wunderschön und elegant. Also habe ich mich aufs Rad geschwungen und habe den Niederrhein erkundet.

Außerdem finde ich fast alles mit Bällen und Schlägern gut und habe ein bisschen Eishockey und Hockey gespielt. Laufen und schwimmen mag ich auch sehr.
Aktiv Rennrad fahre ich erst wieder seit 2015, dafür hat es mich aber richtig erwischt.

Wie hat sich deine “sportliche Karriere” entwickelt?

Seit meiner ersten RTF weiß ich, wie cool und schnell es ist, in einer Gruppe zu fahren. Meine Highlights waren zum Beispiel der Münsterland Giro, krasses Profi-Feeling! Und der Mont Ventoux, den ich mit meinem Mann hochgeradelt bin.

Ich probiere gerne Dinge aus und habe so Schritt für Schritt immer mehr gemacht: Triathlon, Kriterium, Rennen, Cyclocross… (oft angestiftet von Maren) Dabei zählt für mich nur eins: Hauptsache Spaß.

Das besondere an meinem Sport ist…

Rennradfahren sieht toll aus, klingt gut und ich mag die Kombi aus Geschwindigkeit, Natur erleben und immer eine Entschuldigung für eine Kaffeepause zu haben.

Mein größter sportlicher Traum:

Einmal den Ötztaler zu fahren.

Ich wünsche mir mehr Frauen in meinem Sport, weil…

es ganz normal ist und Extrawürste doof sind. Vielleicht klappt’s dann ja auch mal irgendwann mit der TdF für Frauen und der gleichen Bezahlung in der Bundesliga.

Themen im Projekt #frauenimsport:

Frauen im Radsport

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Steckbrief Maren Schink – #frauenimsport

Name: Maren Schink

Alter: 31

Beruf: Ich studiere Psychologie und arbeite im Online Marketing, hauptsächlich im Bereich Laufschuhe.

Frauen, die mich inspirieren:

Ich habe kein spezielles Vorbild. Ich bewundere alle diejenigen, die sich nicht in Rollenbilder pressen lassen, sondern einfach das umsetzen, was sich für sie richtig anfühlt und Spaß macht.

Das ist mein Sport:

Ich habe als Kind und Jugendliche verschiedenes ausprobiert: Turnen, Rhönrad, (Rettungs-)Schwimmen, Wasserball, Reiten. Nach Ende der Schulzeit setzte allerdings die Faulheit ein, so dass ich kaum bis gar keinen Sport getrieben habe. Vor fünf Jahren habe ich dann komplett bei Null angefangen zu laufen und habe mittlerweile einige Triathlons, Radrennen und zwei Marathons gefinisht. Ständig reizt mich irgendetwas Neues: erst Rennrad, dann Cyclocross, Mountainbike, Inlineskating…

Wie bist du zu deinem Sport gekommen?

In einer ziemlich unsportlichen Phase habe ich mir in den Kopf gesetzt, einmal bei einem Hindernislauf teilzunehmen. Die Idee hat mich so sehr gereizt, dass ich dafür mit dem Laufen angefangen habe. Weil ich geahnt habe, dass das kein Zuckerschlecken wird, habe ich versucht, mich selbst auszutricksen und Geld für neue Laufschuhe ausgegeben, Freunden davon erzählt und ins Internet geschrieben, dass ich jetzt Läuferin werde. Spaß hat es trotzdem keinen gemacht – ich habe es wirklich gehasst. Anfangs war laufend nicht mehr als eine Minute am Stück drin, bis ich eine Gehpause einlegen musste. Als ich Monate später so gerade eben fünf Kilometer geschafft habe, hat mir jemand erzählt, dass man bei einem Volkstriathlon nur 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen muss. Hörte sich gut für mich an, deshalb habe mich kurzerhand zusammen mit einem Kumpel angemeldet und mir ein uraltes gebrauchtes Rennrad gekauft. So habe ich durch Zufall herausgefunden, wie viel Spaß mir das Radfahren macht und die Dinge nahmen ihren Lauf …

Wie hat sich deine “sportliche Karriere” entwickelt?

Nach den ersten Läufen und Triathlons war ich nicht wirklich zufrieden, sondern dachte hinterher immer, das ginge noch besser. Durch die Leidenschaft fürs Rad konnte ich mehr Kondition aufbauen und so kamen langsam auch die ersten Erfolgserlebnisse beim Laufen. Zum ersten Mal so richtig stolz war ich allerdings erst nach meinem ersten Radrennen: Ich hatte alles gegeben und unheimlich viel Spaß dabei. Das hat einiges in Gang gesetzt und plötzlich waren neue Ziele erreichbar: Halbmarathon, Marathon, Triathlon-Mitteldistanz. Mein bisher längstes sportliches Event, allerdings ohne Wettkampf-Charakter, waren 333 Kilometer am Stück mit dem Rennrad von Essen an die Nordsee.

Das besondere an meinem Sport ist…

dass er mir nicht von Anfang an Spaß gemacht hat, aber mir gezeigt hat, dass es sich lohnt, dranzubleiben. Ohne das Laufen wäre ich nicht beim Triathlon und auch nicht auf dem Rad gelandet und mir wäre einiges entgangen.

Mein größter sportlicher Traum:

Ich schmiede keine Pläne, die weit in der Zukunft liegen. Wenn ich mir etwas in den Kopf setze, mache ich das.

Ich wünsche mir mehr Frauen in meinem Sport, weil…

wir nur gehört werden, wenn wir viele sind.

Themen im Projekt #frauenimsport:

Frauen im Radsport

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Steckbrief Sabine Heiland – #frauenimsport

Name: Sabine Heiland

Alter: 53

Beruf: Physikerin, Wissenschaftlerin

Frauen, die mich inspirieren: Es gibt so viele inspirierende Frauen, da fällt die Auswahl wirklich schwer …

  • Gesellschaftlich: Ruth Bader Ginsburg
  • Wissenschaftlich: Marie Curie
  • Sportlich: Gunhild Swanson
  • Privat: Meine Großmutter Elisabeth

Meine LieblingssportlerInnen und meine Lieblingssportteams:Courtney Dauwalter, Ellie Greenwood

Das ist mein Sport:

Trail- und Ultrarunning. Ursprünglich komme ich von der Leichtathletik. In meiner Jugend war ich vor allem beim Kugelstoßen und Diskuswerfen aktiv. Nebenbei noch 800m, aber eigentlich war das eine weniger geliebte Disziplin … immer dieser Blutgeschmack im Mund nach dem Wettkampf! Dann habe ich Probleme mit der Wirbelsäule bekommen und musste die technischen Disziplinen aufgeben. Es folgten 20 Jahre, in denen ich den Wettkampfsport komplett aufgegeben habe. War zwar weiterhin aktiv, z.B. Fahrradfahren oder Wandern, aber das war alles sehr unstrukturiert.

Wie bist du zu deinem Sport gekommen?

Auf Umwegen. Ich musste im Rahmen einer beruflichen Veränderung eine ärztliche Eignungsuntersuchung über mich ergehen lassen. Der Arzt fragte mich nach meiner sportlichen Betätigung. Ich konnte nichts Konkretes nennen. Er runzelte die Stirn und meinte, dass ich an einem Scheideweg stehe: Ohne Sport wäre es bei beruflicher Mehrbelastung wahrscheinlich, dass ich mich immer weniger bewege und übergewichtig werde. Das gab mir zu denken … ich habe fast ein Jahr nachgedacht. So wollte ich nicht enden. Als ich dann einen Freund zum Frankfurt-Marathon begleitet habe, hat mich das an meine Leichtathletik-Zeiten erinnert – und ich habe mir das Laufvirus eingefangen.  So legte ich mir eine Pulsuhr zu und begann, regelmäßig zu laufen.

Wie hat sich deine “sportliche Karriere” entwickelt?

Eigentlich war mein Ziel nur, einen Berglauf zu finishen – in der Pfalz. Also strenggenommen einen Hügellauf. Aber dann lief ich nach 3 Monaten den ersten 10km-Lauf, nach 5 Monaten den ersten Halbmarathon, nach 1 ½ Jahren den ersten Marathon. Das war 2006. Bis 2010 hatte ich einige Marathons und Halbmarathons absolviert und war bereit für die dritte Dimension: Die Höhe. Beim Liechtenstein Marathon lief ich meinen ersten echten Bergmarathon. Im gleichen Jahr las ich das Buch „Ultramarathon Man“ von Dean Karnazes – damit war ich „angefixt“: 42,2km waren jetzt für mich keine Grenze mehr. Mein bislang längster Ultramarathon war der Rennsteig Supermarathon, ich laufe aber auch sehr gerne und oft in alpinem Gelände.

Ich liebe das Laufen nicht, weil ich darin so gut bin. Kugelstoßen oder Diskuswerfen hat besser zu meinem Körperbau gepasst als ein Bergultra. Aber ich liebe es, draußen zu sein, mir Ziele zu setzen und zu schauen, was mit meinem Kopf und meinem Körper während eines so langen Laufs passiert.

Das besondere an meinem Sport ist… dass ich mich sowohl körperlich als auch mental herausfordern kann.

Mein größter sportlicher Traum: Teilnahme am Western States 100.

Ich wünsche mir mehr Frauen in meinem Sport, weil… Frauen im Trail- und Ultrarunning den Sport bereichern – und weil man gerade als Frau aus von diesem Sport so viel lernen kann: Sich etwas Großes zu trauen. Große Herausforderungen in verdauliche Stücke zu unterteilen. Und nicht zu schnell aufzugeben.

Themen im Projekt #frauenimsport: This is awesome! Warum mehr Frauen in den USA an Sportveranstaltungen teilnehmen, als in Deutschland; Frauen im Ultrasport: Warum Frauen für den Ultrasport wie gemacht sind

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Da ich so viel vom Internet profitiert habe und immer auf der Suche nach News über Trail- und Ultrarunning bin, habe ich irgendwann beschlossen, der Community was zurückzugeben: Seit 2 Jahren betreibe ich mit FreundInnen einen Blog, bei dem ich für die Trail-News (Trailticker), für das Filmarchiv (Filme über Trail- und Ultrarunning weltweit) und für das Thema „Frauen und Ultrarunning“ zuständig bin.

Vorstellung Projekt #frauenimsport

Frauen im Ausdauersport. Ein Thema, das mich schon lange herumtreibt. Warum sind immer noch deutlich weniger Frauen in unserem Sport repräsentiert als Männer? Was kann ich dazu beitragen, dass mehr Frauen laufen, schwimmen, radfahren?

Immer wieder gibt es skurrile Behauptungen von Männern wie auch Frauen, dass es einfach eben so sei. Frauen würden nunmal von Natur aus einfach weniger Sport machen als Männer. Eine Behauptung, die natürlich Quatsch ist. Wie es auch Quatsch war, als noch in den 1960er Jahren die Männerwelt behauptete, Frauenkörper wären nicht dazu gemacht Ausdauersport zu betreiben.

Mehr Frauen zum Ausdauersport bringen. Das habe ich mir auf die Fahnen geschrieben. Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass wir bald genauso viele Frauen bei Ausdauer-Wettkämpfen am Start haben, wie Männer. Darum rufe ich mit vielen tollen Sportlerinnen aus dem Ausdauerbereich das Projekt #frauenimsport ins Leben.

Frauen im Ausdauersport – der Ist-Zustand

Berlin Marathon 2018. 40.650 Menschen erreichen die Ziellinie. 28.377 Läufer und 12.273 Läuferinnen. Das sind 70% Männer und 30% Frauen. Ein Erfolg. Denn so viele Frauen sind noch nie bei einem Marathon in Deutschland gelaufen. Sowohl absolut, als auch prozentual.*

Es ist ein schöner Erfolg, dass erstmals 30% der Finisher in Berlin Frauen sind. Aber es ist eben auch ein ganz klares Zeichen, dass wir immer noch weit entfernt von gleichen Verhältnissen sind. Berlin ist übrigens der einzige der größeren Marathons in Deutschland, der sich in den vergangenen Jahren in Sachen Frauenquote kontinuierlich nach oben entwickelt hat. Die anderen großen Marathons in Deutschland bewegen sich alle seit Jahren im Bereich von + – 20% Frauenanteil ohne nennenswerte Tendenz nach oben.

Auch bei Triathlonveranstaltungen ist der Frauenanteil noch recht überschaubar. Wie auch beim Marathonlauf werden hier die besten Ergebnisse bei den großen Veranstaltungen erzielt. Beim Wasser Triathlon in Hamburg waren 2018 20% Frauen auf der Olympischen Distanz unterwegs. Über die Sprintdistanz gingen sogar 35% Frauen erfolgreich an den Start. Bei der Challenge Roth waren auf der Langdistanz wiederum nur 15% Frauen am Start. Die Distanz scheint also auch eine Rolle zu spielen. Am schlechtesten sind derweil die Zahlen bei Radveranstaltungen. Beim Velothon in Berlin waren gerade einmal 4% Frauen über die 160 Kilometer am Start. Bei den 100 Kilometern waren es 7%, bei der 60 Kilometer-Distanz immerhin 18%.

Warum diese ganzen Statistiken? Um aufzuzeigen, dass wir auch im Sport noch einen langen Weg zu gehen haben, bis Männer und Frauen gleichberechtigt repräsentiert sind. Aber was sind die Gründe hierfür? Eigentlich haben Frauen doch dieselben Möglichkeiten wie Männer an Ausdauersport-Veranstaltungen teilzunehmen. Was hindert sie daran es zu tun?

Diese Frage ist für mich ganz entscheidend. Denn nur wenn wir wissen, warum es offensichtlich noch viele Frauen gibt, die es sich nicht zutrauen an Ausdauersport-Events teilzunehmen, können wir daran arbeiten, dass sich etwas ändert.

Frauen können genauso tolle sportliche Leistungen erbringen wie Männer

Mein Ziel ist es, einen Beitrag dazu zu leisten, dass mehr Frauen in unseren Sport kommen. Denn Frauen können genau wie Männer großartiges im Sport leisten. Es gibt sogar Studien und Theorien die behaupten, dass Frauen im Ultrasport näher an die Männer herankommen, weil sie sich auf der langen Distanz besser durchbeißen können. Einzelne Beispiele gibt es tatsächlich. Jüngst hat z.B. Jasmin Paris für Aufsehen gesorgt. Jasmin hat vor wenigen Wochen als erste Frau das 268 Meilen lange Montane Spine Race gewonnen. In der Gesamtkategorie für Männer und Frauen wohlgemerkt. Nebenbei hat sie auch noch den Streckenrekord um unglaubliche 12 Stunden unterboten. Auch hier in der Kategorie sowohl für Männer, als auch für Frauen.

Ob solche Ausnahmeleistungen über die Ultradistanz zeigen, dass Frauen den Männern auf den ganz langen Distanzen näher kommen oder sie sogar wie im Fall von Jasmin Paris distanzieren, sei mal dahingestellt. Wichtig ist mir dabei nur folgendes: Frauen können (im Sport) genauso großartiges leisten wie Männer. Es gibt also auf den ersten Blick eigentlich keinen Grund, warum nicht genauso viele Frauen wie Männer an Ausdauersport-Events teilnehmen. Auf den zweiten Blick sieht das schon ein bisschen anders aus. Und da möchte ich ansetzen.

Frauen beim Laufen, Läuferinnen

Projekt #frauenimsport – Wir wollen Frauen zum Ausdauersport ermutigen

Mit dem Projekt #frauenimsport möchte ich zusammen mit ganz vielen tollen Sportlerinnen Frauen dazu ermutigen sich zu trauen. Einen Marathon zu laufen. Mit dem Triathlon anzufangen. An einem Radrennen teilzunehmen. Das tolle Gefühl, über die Ziellinie zu laufen bzw. zu fahren zu erleben. Und durch regelmäßiges Training am eigenen Leib und Seele zu spüren, wie wunderbar der Ausdauersport ist. Wie viel Lebensgefühl, Vitalität und Selbstbewusstsein dieser Sport uns gibt. Und wie wir als Frauen durch den Sport zu uns selbst finden.

Deshalb habe ich gemeinsam mit vielen tollen Frauen aus dem Sport das Projekt #frauenimsport ins Leben gerufen. Ab dem 8.März werden wir Euch Frauen aus dem Ausdauersport hier im Blog, über unseren Podcast und unsere Social Media Kanäle vorstellen. Diese Frauen werden nicht nur als Role Models für alle Frauen da draußen fungieren. Sie werden sich selbst auch mit Themen beschäftigen zu Fragen wie: Warum nehmen immer noch verhältnismäßig wenig Frauen an Ausdauer-Events teil? Was können wir tun, dass mehr Frauen sich trauen?

Wer macht alles mit? Jede Ausdauersportlerin, die unser Projekt unterstützen möchte, ist herzlich eingeladen. Von Beginn an dabei sind:

Sie alle werden im Rahmen des Projekts mit bestimmten Themen aus dem Bereich “Frauen im Sport” auseinandersetzen, mit Euch diskutieren und ergründen, wie wir noch mehr Frauen erreichen können.

Außerdem wollen wir ein Netzwerk für Frauen aus dem Sport aufbauen. Wir wollen uns regelmäßig austauschen. Gemeinsam schauen, was wir tun können, um Frauen für unseren Sport zu begeistern. #frauenimsport ist also kein exklusives Projekt. Wir wollen möglichst viele Frauen erreichen. Jede, die mitmachen möchte, ist herzlich eingeladen.

Kick-Off für unser Projekt #frauenimsport am Weltfrauentag

Unser offizieller Kick-Off startet am 8.März 2019 zum Weltfrauentag. Bis dahin rufe ich bereits alle Frauen dazu auf, unseren Hashtag #frauenimsport zu nutzen. Macht alle mit, wenn Ihr auch andere Frauen ermutigen wollt mehr zu laufen, schwimmen, radfahren oder auch anderen Sport zu machen. Männer sind bei der Aktion natürlich nicht ausgeschlossen. Auch Ihr könnt einen Teil dazu beitragen, dass mehr Frauen unseren wunderbaren Sport machen. Ermutigt Eure Frauen zum Sport, macht gemeinsam Sport, schenkt Euren Frauen freie Abende, indem Ihr z.B. auf die Kinder aufpasst und Eure Frauen mit Sport etwas für sich tun können.

Gemeinsam für mehr Frauen im Ausdauersport

Nur wenn wir alle mitmachen – Frauen und Männer, Trainer und Trainerinnen, Ehemänner und Ehefrauen, Veranstalter von Ausdauersport-Events, Sportfirmen, Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen. Wir alle können unseren Teil dazu beitragen, mehr Frauen für den Ausdauersport zu gewinnen. Also lasst uns gemeinsam diskutieren. Was können wir tun, damit mehr Frauen diesen wunderbaren Sport betreiben?

*Historisch betrachtet ist es nicht richtig, dass der Berlin Marathon 2018 prozentual der Marathon mit den bisher meisten Teilnehmerinnen war. Denn 1973 fand der erste reine Frauenmarathon in Waldniel am Niederrhein statt.

Alle Projektbeiträge sammeln wir unter www.frauenimsport.de

Frauenläufe – zeitgemäß oder überflüssig?

Frauenläufe. Ein viel diskutiertes Format im Laufsport. Gefühlt spaltet sich beim Thema Frauenlauf die Laufcommunity. Sind Frauenläufe wichtig für die Geschlechter-Gleichberechtigung? Warum wollen viele Frauen unter sich sein, statt an geschlechterneutralen Wettkämpfen teilzunehmen? Wenn es Frauenläufe gibt, muss es dann auch Männerläufe geben?

Wer sich intensiver mit dem Thema Frauenlauf beschäftigt merkt schnell, dass die Frage nach dem Hintergrund von Frauenläufen gar nicht so einfach ist.

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Gleichberechtigung im Sport – Ein Thema, das uns bewegt

Gleichberechtigung im Sport. Ein Thema, das uns bewegt. Und über das man reden muss. Finden wir.

Wenn Du uns über die Social Media Kanäle verfolgst, hast Du vielleicht bereits mitbekommen, dass uns neben unseren drei Hauptthemen Movement, Nutrition und Distance noch ein weiteres Thema herumtreibt: Frauen im Sport. Warum ist das so?

Gleichberechtigung in der heutigen Zeit? Fehlanzeige!

Das ist relativ einfach. Wir haben vielfältig die Erfahrung gemacht, dass Frauen in unserer heutigen Gesellschaft nach wie vor nicht gleichberechtigt sind. Auch wenn sich natürlich einiges in den letzten Jahrzehnten getan hat, gibt es nichtsdestotrotz nach wie vor massive Ungleichheiten. Es gibt verhältnismäßig kaum Frauen in hochrangigen Positionen in Unternehmen. Eine Frau, die denselben Job wie ein Mann hat, verdient weniger Geld. Frauen werden immer noch häufig sexualisiert.

Gleichberechtigung im Sport, Frauen im Sport

Gender Ungleichheiten im Sport

Mich hat es schon immer sehr interessiert, wie sich gesellschaftliche Tendenzen im Sport widerspiegeln. So habe ich auch vor einiger Zeit damit begonnen, mich mit dem Geschlechterverhältnis im Sport intensiver auseinanderzusetzen. Hier ein paar Beispiele, was mir schnell aufgefallen ist:

  1. Frauen sind bei Lauf- und Triathlonwettkämpfen in Deutschland stark in der Unterzahl. Im Triathlon ist der Frauenanteil nochmal deutlich geringer, als der Frauenanteil bei Laufwettkämpfen.
  2. Es gibt Länder, in denen diese Unterrepräsentation von Athletinnen deutlich geringer, teilweise sogar gar nicht vorhanden ist. Ein Paradebeispiel sind hier die USA. Bei vielen Laufveranstaltungen in den USA ist das Geschlechterverhältnis 50:50. Es gibt sogar Laufevents, bei denen mehr Frauen als Männer am Start sind.
  3. Athletinnen sind medial häufig unterrepräsentiert. Ein Beispiel dazu findest du in unserem Blogpost über die Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii 2017. Wenn man sich wissenschaftlich mit diesem Thema auseinandersetzt, belegen zum Teil drastische Zahlen diese Tendenz.
  4. Es gibt immer noch Sportarten, in denen die Gehaltsunterschiede von Frauen und Männern massiv sind. Das Paradebeispiel hierfür in Deutschland ist unsere Sportart Nummer 1: Der Fußball.
  5. Erschreckenderweise scheinen geschlechterspezifische Ungerechtigkeiten für viele Frauen “normal” zu sein. Ich habe viele Gespräche mit Frauen geführt, die mir zustimmten, dass Frauen nicht gleichberechtigt sind. Aber “das sei eben so”.
  6. Der organisierte Sport – international, wie auch in Deutschland – spiegelt die nicht vorhandene Gleichberechtigung im Sport wider. Es gibt nur sehr wenige Frauen in hochrangigen Positionen und der generelle Frauenanteil – z.B. in Organisationen wie dem IOC oder der FIFA – ist gering.
  7. Während ich viele Menschen (Männer und Frauen) kenne, die sich für die Gleichberechtigung der Geschlechter einsetzen, gibt es leider auch noch erschreckend viele Menschen, die die Diskriminierung der Frau unterstützen. Manchmal bewusst, sehr häufig unbewusst.

Gender Ungleichheiten im Sport, Gleichberechtigung im Sport, Frauen im Sport

Fehlende Gleichberechtigung im Sport – Wir wollen darüber reden und diskutieren!

Dies sind nur einige Punkte, die mir begegnet sind. Als moderne Frau der heutigen Sportwelt möchte ich auf Ungleichheiten der Geschlechter hinweisen und mich für mehr Gleichberechtigung einzusetzen. Ich spreche aber nicht nur für mich, sondern für uns beide. Denn auch Carsten ist in seinem (Sport-)Alltag immer wieder entsetzt über die immer noch vorherrschende Diskriminierung gegenüber Frauen. Daher haben wir entschieden, das Thema “Frauen im Sport” als einen weiteren Schwerpunkt unseres Blogs und auch unserer Arbeit zu integrieren.

Das heißt: Wir werden uns ab sofort regelmäßig hier im Blog mit dem Thema auseinandersetzen. Außerdem werden wir auch als Coaches versuchen, uns für mehr Gleichberechtigung im Sport einzusetzen. Ein wichtiger Schritt für mich ist mein Engagement als 261 Coach innerhalb der 261 Fearless Bewegung. Wie Du vielleicht weißt, biete ich für den Club 261 Deutschland einmal in der Woche einen Frauenlauftreff an, um mehr Frauen zum Laufen zu ermuntern. Mein Engagement bei 261 Fearless ist für mich eine Herzensangelegenheit.

261 Fearless, 261 Deutschland, Gender Ungleichheiten im Sport

Wenn Du auch der Meinung bist, dass wir noch Gleichberechtigung im Sport erreichen müssen, darfst Du Dich auf spannende Beiträge von uns freuen. Aber auch wenn Du der Meinung bist, dass wir falsch liegen, freuen wir uns auf rege Diskussionen. Denn nur, wenn man gesellschaftliche Probleme diskutiert, hat man die Chance solche Probleme auch zu lösen.

Ironman Hawaii – Rückschau auf die Ergebnisse der deutschen Triathletinnen

Der längste Tag von Kona 2017 ist Geschichte. So langsam reisen alle Sportler*innen ab und auf der Insel kehrt wieder Ruhe ein. Die Ausdauer-Coaches wollen heute nochmal auf die Frauen beim Ironman Hawaii 2017 zurück schauen. Wir haben die ganze Nacht auf unserem Twitter-Kanal die deutschen Frauen und das Rennen der Frauen stärker im Fokus gehabt, als das der Männer. Eine Woche danach ist es an der Zeit eine Bilanz zu ziehen. Neben einem Überblick über das Frauenrennen und das Abschneiden der deutschen Pro-Frauen, sowie einen Blick in die Alterklassenergebnisse, werde ich auch noch ein paar Worte zur ZDF-Übertragung verlieren.

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Frauen im Ausdauersport

Frauen im Ausdauersport – dieses Thema beschäftigt mich nun schon seit einiger Zeit. Wenn man sich so wie wir viel auf Lauf- und Triathlonveranstaltungen herumtreibt, dann fällt einem schnell auf, dass die Frauenquote gegenüber der Anzahl männlicher Teilnehmer deutlich hinterher hinkt. Leider werden wir auch desöfteren mit diversen Stereotypen konfrontiert. Um diese Stereotypen sehr deutlich zu machen, hier eine Auswahl:

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