New-York-City-Marathon, Lultras, PreRace 2017, Marathon-Messe, Exhibition

Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende. Für viele, auch für die Ausdauer-Coaches, heißt die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr innehalten und zurückblicken. Ich möchte, gemeinsam mit dir, in unserem sportlichen Jahresrückblick auf unser Blogger- und Sportjahr zurückblicken. Schaue zunächst auf unser Wettkampfjahr, vom Paris-Marathon bis zum New-York-Marathon.

Am Ende stelle ich dir die Veränderungen im Blog vor und erläutere unser neues Trainingssystem für dauerhaftes, nachhaltiges Ausdauer-Training.

Für alle, die sich generell die Frage stellen warum machen die das eigentlich? Im Oktober folgten wir dem Aufruf unserer Blogger-Kollegen*innen von Tri-it-Fit.de und stellten uns die Frage: Warum machen wir eigentlich Sport? Das sollte einige Fragezeichen entfernen.

Aber jetzt geht es los, mit unserem sportlichen Jahresrückblick. Bevor ich das Jahr von Januar bis Dezember noch einmal vorbei ziehen lasse, werfe ich mal einen Blick auf die Gesamtbilanz.

702 km = 702 € für die Schülerbetreuung in Neukölln

Für die Ausdauer-Coaches war das Jahr natürlich auch wieder eine Sammeljahr. Wie im Jahr zuvor hieß es auch 2017 wieder: Für jeden gelaufenen Wettkampf-Kilometer spenden die Coaches einen Euro an den Blickwinkel e.V. in Berlin. Obwohl ich dieses Jahr einige Wettkämpfe weniger bestritten habe, kamen am Ende 57 km mehr zusammen als in 2016. Hannah hat dieses Jahr für die Coaches alle Rekorde gebrochen.

Während ich „nur“ auf 285 Wettkampf-Kilometer gekommen bin, ist Hannah unglaubliche 417 km nur in Wettkämpfen gelaufen. Bei 2500 Gesamt-Kilometern keine schlechte Quote. Warum das so ist, habe ich erst kürzlich in unserem Blogpost zum Training für den New-York-Marathon beschrieben.

Die Coaches freuen sich, dass sie auch 2017 wieder soviel Geld erlaufen konnten und werden auch 2018 weiterhin für den Blickwinkel e.V. die Laufschuhe schnüren.

Paris, Wien, Dresden – 3 Marathons in 3 Wochen als Vorbereitung

Während Hannah sich auf ihr Ultramarathon-Debüt vorbereitete, kam ich am Anfang des Jahres nicht so richtig in die Gänge. Mir fehlte lange die Motivation um den Sport mit der Zielstrebigkeit zu absolvieren, wie es im Triathlon notwendig ist. So war schnell klar, dass ich dieses Jahr wohl eher ein Laufjahr einlegen werde.

Anfang März fuhren die Coaches in ihrer Funktion als Sportler*innen in Vorbereitung auf den Rennsteig in ein Kurztrainingslager auf Fuerteventura. Nach Fuerteventura ging es dann für Hannah Schlag auf Schlag. Nachdem wir in Paris noch gemeinsam an der Startlinie standen, reichte es für mich in Wien nur noch zum Halb-Marathon und eine Woche später beim Oberelbe-Marathon ließ ich Hannah sogar ganz alleine laufen.

Herausgekommen ist ein toller Bericht 3 Marathons in 3 Wochen und eine optimale Vorbereitung für das erste große Highlight der Saison.

Rennsteig-Super-Marathon, Mauerweglauf und 24h Rad am Ring

Im Mai lief Hannah ihren ersten Ultra-Marathon. Die 73 km beim Rennsteig-Lauf waren ein gelungener Einstand in ihre neue Heimat. Ultras laufen und Trailrunning. Nach einer etwas zu kurzen Vorbereitung hatte Hannah bereits im August den nächsten Ultra-Marathon vor der Brust. Gemeinsam mit unseren Freunden Heiko und Gerda absolvierten wir die 161 km beim Mauerweglauf als Vierer-Staffel.

Zuvor war ich noch etwas blauäugig zum Nürburgring gefahren, um auf der legendären Nordschleife in einem 4er Team beim 24h Rad am Ring teilzunehmen. Manchmal sollte ich vielleicht mal eine Ausschreibung richtig lesen. Dann hätte ich gewusst, dass ich in der Eifel pro Runde 500 Höhenmeter überwinden muss, hätte ich mir die Teilnahme womöglich nochmal überlegt. Ganz ehrlich: 90km/h in der Abfahrt sind geil. Aber 17% Anstieg auf der anderen Talseite sind: Aua!

Nach dem Mauerweglauf entschieden wir, dann wieder in unserer Rolle als Coaches, dass wir einen richtigen Saison-Break machen und uns dann nochmal in Ruhe auf das letzte Highlight vorbereiten. Naja, sagen wir mal, es hat suboptimal geklappt.

Auch in unserem sportlichen Jahresrückblick kommt das Beste zum Schluss, der New-York-Marathon

Bevor wir nach New York aufgebrochen sind, standen wir als Pacer beim Berlin-Marathon am Start. Es ist schon ein ziemlich cooles Gefühl zu wissen, jederzeit, mit relativ wenig spezifischer Vorbereitung, einen Marathon laufen zu können. Aber Anfang November ging es für uns ja noch nach New York. Für uns eine ganz besondere Stadt. Wir waren bereits zum zweiten Mal gemeinsam in New York. Beim ersten Mal vor fünf Jahren war bereits klar, dass wir eines Tages wiederkommen. Mindestens um den Marathon zu laufen.

Wir hatten es tatsächlich geschafft zwei Spots für den New-York-City-Marathon zu ergattern. Am 5. November standen wir vor der Verrazano-Narrows Bridge, um mit 50.000 anderen Läufer(n)*innen beim größten Marathon der Welt durch New York zu laufen. Ein absolutes Highlight am Ende eines langen Laufjahres. Auch beim Verfassen dieses Posts bekomme ich eine Gänsehaut, wenn ich an die Tage in New York zurückdenke und die Bilder wieder vor meinem inneren Auge vorüberziehen.

Damit ging für uns ein langes aber überaus erfolgreiches Laufjahr zu Ende. Wenn ich mal davon ausgehe, dass ich eigentlich keine Wettkämpfe laufen wollte, dann sind drei Marathon-Finishs keine schlechte Bilanz. Für Hannah war es das erste Jahr als Ultra-Läuferin. Sie hat ihre Grenzen kennengelernt, aber sich auch durch alle Wettkämpfe bravourös durchgebissen.

Aus null8null8 werden die Ausdauer-Coaches

Aber nicht nur sportlich hat sich einiges bei uns geändert. Bereits in den letzten Jahren haben wir immer wieder Sportler*innen dabei unterstützt ihre Ausdauer-Ziele zu erreichen. Haben Trainingspläne geschrieben und Athlet*innen bei Wettkämpfen und in der Vorbereitung beraten. Als dann im Frühjahr des Jahres für Hannah eine berufliche Neuausrichtung anstand haben wir den für uns logischen nächsten Schritt unternommen.

Im Juli entstand unsere neue Homepage. Hier stellten die Ausdauer-Coaches auch zum ersten Mal ihr System für dauerhaftes, nachhaltiges Ausdauer-Training vor. Die Säulen movement, nutrition und distance repräsentieren die Vorstellung von gesunder Bewegung. Das Thema movement ist ein zentraler Systembestandteil. Ein weiterer wesentlicher Faktor ist die Ernährung. So repräsentiert die Ernährung unter dem Schwerpunkt nutrition die zweite Säule. Um erfolgreich Ausdauer-Sport zu betreiben ist natürlich das eigentliche Ausdauer-Training wichtig. Diese Themen sind in der Säule distance zusammengefasst. Alle drei gemeinsam stellen das Optimum für leistungsorientierte Athlet*innen dar. Jedes für sich macht Dich besser. Alle Angebote rund ums Coaching, Personal Training und die Ernährungsberatung findest du auf der Homepage unter Personal Training.

Dir war das jetzt alles zu kompliziert? Du kannst uns auch nochmal nachhören. Anfang Dezember haben wir mit Niklas und Daniel vom Podcast LaufenLiebeErdnussbutter über unsere Läufe und unser Trainingssystem bei den Ausdauer-Coaches gesprochen.

Jetzt bist du dran. Was wünschst du dir von den Ausdauer-Coaches 2018? Welches Thema würde dich interessieren, oder wo sagst du sollten wir lieber die Klappe halten? Schreib uns.

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