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Das Netz wimmelt nur so von Challenges. Es gibt heutzutage kaum etwas, bei dem sich nicht irgendjemand mit irgendwem in einer Challenge battled. Häufig betreffen die Social Media-wirksamen Challenges die eigene Gesundheit und Fitness. Wir haben davon bisher weitestgehend abgesehen. Es braucht keine Challenge, um etwas zu verändern, so unsere Meinung. Doch wir haben uns nun dazu entschlossen auch mal auf den Challenge-Zug aufzuspringen. Mission zuckerfreie Ernährung: Eine 100-Tages-Challenge.

Haben wir unsere Meinung zu Challenges geändert? Nicht unbedingt. Aber wir haben in den vergangenen Monaten die Erfahrung gemacht, dass Veränderungen nicht immer zu erreichen sind, auch, wenn man weiß, was zu tun ist. Bei uns bezieht sich dies insbesondere auf unsere Ernährung. Viel haben wir uns in den vergangenen Monaten vorgenommen, aber in der Umsetzung sind wir immer gescheitert. Nun ist Schluss damit. Wir wollen nicht mehr mit uns hadern, sondern endgültig Veränderungen herbeiführen. Dazu bedarf es aber konsequenter Maßnahmen. Und die wollen wir nun endlich in die Tat umsetzen.

Motivation von außen bei fehlender Konsequenz?

Was war in den vergangenen Monaten unser Problem? Wir haben krampfhaft versucht, unsere Ernährung zu verbessern. Dabei war es nicht nur unser Ziel gesünder zu leben. Auch das klassische Ziel der Gewichtsreduzierung spielt für uns eine Rolle. Aber den richtigen Weg zu einem gesünderen und vitaleren Leben haben wir nicht gefunden. Wir haben doch immer eine Ausrede gefunden, nicht konsequent zu sein.zuckerfrei,, gesunde Ernährung, Gewichtsverlauf ohne Ziel

Bild: Gewichtsentwicklung von Coach Carsten in den letzten 6 Monaten

So rufen wir nun unsere 100-Tages-Challenge aus. Warum 100 Tage? In 101 Tagen* werden wir beide beim New York Marathon an den Start gehen. Das ist für uns ein perfekter Anlass für eine erste Zieldefinition: Bis zum New York Marathon wollen wir eine sichtliche Veränderung erreichen. Wir wollen uns wohl fühlen, wenn wir beim weltweit größten und populärsten Marathon an den Start gehen. Das wird für uns ein einmaliges Erlebnis und entsprechend ist es uns wichtig, dass wir dort vital und gesund an den Start gehen. Also, los geht’s!

Ein überschaubarer, messbarer Zeitraum: 100 Tage.

Wie sieht nun unsere 100-Tages-Challenge aus? Dazu bedarf es einer kurzen Analyse unserer Schwächen in unserer Ernährung. Es hat bei uns Zeiten gegeben, in denen wir uns deutlich gesünder ernährt haben. Leider sind wir in der jüngsten Vergangenheit in negative Muster zurückgefallen, die wahrscheinlich viele unter uns kennen. Unregelmäßiges Essen, der Griff zu Fast Food und Snacks. Abends auf der Couch Schokolade und Chips und immer wieder Snacks zwischendurch. So haben wir beide trotz intensivem Training an Gewicht zugelegt. Und diesen Ballast wollen wir wieder abwerfen. Dabei ist es uns allerdings wichtig, dass wir keine radikale Diät o.ä. machen, sondern durch eine bewusste Ernährungsumstellung langfristig zu unserem Wunschgewicht finden und dadurch auch langfristig und nachhaltig unsere Ernährung verbessern.

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Die 100-Tages-Challenge wollen wir zum Anlass nehmen, um ein erstes festes Ziel im Auge zu haben und uns somit die Veränderung zu erleichtern. In unserem Sport haben wir die Erfahrung gemacht, dass konsequentes Training am besten funktioniert, wenn man auf ein festes Ziel hinarbeitet. Dieses Prinzip wenden wir nun in unserer 100-Tages-Challenge an.

Jetzt aber zu unseren konkreten Zielen der 100-Tages-Challenge:

  1. Wir werden komplett auf industriellen Zucker verzichten. Das bedeutet, dass nicht nur Süßigkeiten und Co. für uns Tabu sind, sondern auch verarbeitete Lebensmittel, denen Zucker hinzugefügt wurde. Ausnahmen wird es nur geben, wenn wir unterwegs sind und es nicht fest in unserer Hand liegt zu wissen, was wir konsumieren. D.h. wenn wir z.B. essen gehen, werden wir den Koch nicht unbedingt fragen, ob alle verwendeten Produkte zuckerfrei sind. Wir wollen uns nicht verkrampfen in unserem Vorhaben. Wenn wir uns immer an diese Essensregeln halten, wenn wir es selbst in der Hand haben, dann bedeutet dies für uns bereits eine riesige Veränderung. Und natürlich werden wir weitestgehend darauf verzichten, in Situationen zu kommen, in denen wir unseren Zuckerverzicht nicht selbst in der Hand haben.
  2. Der Zuckerverzicht beinhaltet für uns auch einen expliziten Alkoholverzicht. Da wird es auch keine Ausnahmen geben. In den kommenden 100 Tagen werden wir also keinen Alkohol konsumieren.
  3. Wir werden daran arbeiten, Step-by-Step unsere Ernährung über den Zuckerverzicht hinaus zu verbessern. D.h. für uns, dass wir bewusst essen und entsprechend kochen werden. Welche Nährstoffe benötigt unser Körper? Was fehlt unserem Körper für mehr Vitalität? Damit werden wir uns sowohl theoretisch, als auch praktisch intensiv auseinandersetzen.
  4. Wir werden auch unseren Essenrhythmus verändern. Es ist uns wichtig, dass wir wieder mehr feste Mahlzeiten planen, regelmäßiger essen, statt regelmäßig zu snacken. Wie genau das aussehen wird, dazu haben wir einige Ideen und wir werden schauen, welcher Weg am besten zu uns passt und für uns am praktikabelsten ist. Mehr dazu wirst Du in unserem nächsten Blogpost zu unserer Ernährung erfahren.

Auf dem Weg nach New York werden wir Dir regelmäßig von unseren Erfahrungen berichten. Welche Hürden tun sich uns auf in unserer Ernährungsumstellung? Welche Routinen helfen uns, um die Ernährungsumstellung erfolgreich zu bewältigen? Welche Lebensmittel tun uns gut, welche nicht? Auch Rezepte werden wir hier mit Dir teilen.

Komm mit auf unseren Weg und berichte über deine Erfahrung!

Welche Erfahrungen hast Du mit dem Thema Ernährung gemacht? Hast Du auch schon eine Ernährungsumstellung hinter Dir? Oder vielleicht vor Dir? Hast Du schon mal zuckerfrei gelebt oder tust es? Welche Erfahrungen hast Du gemacht? Was ist Dir leicht- und was schwergefallen? Wie sieht für Dich die optimale Ernährung aus? Wo kannst Du Dich einschränken und wo fällt es Dir schwer?

Wir freuen uns über Deinen Kommentar!

*101 Tage waren es, als wir mit unserer Challenge begonnen haben. Der Challenge-Beginn und die Veröffentlichung dieses Blogartikels sind nicht identisch.

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