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Zwei Wochen nach Moritzburg, eine Woche nach meinem Einsatz als Hase in Hamburg, stand der nächste Wettkampf auf dem Plan. Beim Internationalen Schweriner Schlosstriathlon hatte ich für die Olympische Distanz gemeldet. Den Startplatz habe ich über das Team Erdinger Alkohlfrei gewonnen, für das ich seit Jahresbeginn an den Start gehe.

Die Wettervorhersage deutete auf optimale Voraussetzungen für einen kuscheligen Tag auf der Couch hin. Gemütlich kann jeder – also bei 14 Grad, Regen und Wind rein ins Auto und ab nach Schwerin.

Nachdem ich in Moritzburg doch einige Probleme mit meinem Rennrad hatte, habe ich mir kurzerhand das Rad meiner Frau geschnappt. Ihr war das Rad eigentlich eine Nummer zu groß, so dass sie ohnehin selten damit unterwegs war.

6:30 war Lumpi (ja, dank meiner Frau hat unser Auto einen Namen) startklar und so fuhren wir direkt ins Regengebiet. Kurz nach 9 Uhr waren wir im verschlafenen Schwerin angekommen. Bei leichtem bis mittlerem Nieselregen holte ich die Startunterlagen ab und präparierte mich für meinen auf 11 Uhr terminierten Start.

Der Regen begleitete uns kontinuierlich während des gesamten Wettkampfes. Nach der Wettkampfbesprechung machten wir uns auf den Weg zum Schwimmstart. Der Neo erfüllte an diesem Tag eine ganz neue Funktion…Regen- und Kälteschutz an Land.

Nachdem ich bereits über den trüben Schlossteich in Moritzburg berichtet hatte erwartete uns hier nichts besseres. Der See war etwas sauberer, allerdings gab es dafür reichlich Seegras, so dass man am Start ordentlich rudern musste, damit man das Zeug wieder los wurde.

Nach 1,5km oder besser nach 33:58min entstieg ich den Fluten im Schlossteich zu Schwerin. Da bereits vorher gemunkelt wurde, dass die Strecke länger wäre, verbuche ich das jetzt mal unter “das waren aber mehr als 1,5km” :D …

Der Weg in die Wechselzone war ziemlich lang (ca. 300m). Dadurch dauerte es 3:25min bis ich endlich auf dem Rad sahs und die 40km (die wiederum nur 39,6km waren) in Angriff nehmen konnte. Mit 1:16h war das Radfahren für mich ganz in Ordnung. Erstaunlich fand ich, dass es selbst in Schwerin einige Hügel gibt und dass die Veranstalter es geschafft hatten alle “Berge” mit in die Strecke einzubauen.

 

Zum Abschluss, wie beim Triathlon üblich, gab es noch ein kleines Läufchen. Die 10km legte ich in flotten 43:54min zurück. Damit war ich nur 4 sec. über meiner bisherigen Bestzeit auf 10km ohne vorheriges Radfahren und Schwimmen. Das dürfte bei den nächsten Läufen noch ganz interessant werden.

Leider regnete es nach 2:38h immer noch in Schwerin und so suchten wir ziemlich schnell das Weite. Damit konnten wir diesen sehr gut organisierten und gut durchgeführten Wettkampf gar nicht so würdigen, wie er es verdient hätte. Leider war wetterbedingt auch das Zuschaueraufkommen eher überschaubar.

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