Und schon haben wir die erste Trainingswoche überstanden :) Kaputt, aber zufrieden haben wir uns heute abend zu Vapiano geschleppt, um uns ausgiebig für unsere ersten erfolgreichen Trainingseinheiten zu belohnen. Schließlich ist “essen ohne Grenzen” ja auch eine sehr angenehme Nebenwirkung der intensiven (Halb)Marathonvorbereitung :) Dieses Wochenende sind wir jedenfalls direkt einmal enorm gefordert worden – und das in vielerlei Hinsicht. Zum einen standen zwei harte Einheiten für uns auf dem Programm: Am Samstag waren 5-minütige Intervallläufe im GA 3-Bereich gefragt, welche uns beide ganz schön an den Rande der Erschöpfung getrieben haben. Zudem mussten wir wieder einmal mit dem Bremer Wetter – viel Regen, viel Sturm und keine Sonne – (und das Ende Juli!) Vorlieb nehmen. Nichtsdestotrotz haben wir uns erfolgreich durch das schwere Programm gequält und sind danach wie ein Rentenehepaar nach einem zu langem Ausflug ausgelaugt aufs Sofa geplumst. Trotzdem konnten wir uns schließlich noch zu einem kleinen Stadtbummel aufraffen, schließlich mussten wir ja noch nach diversen Lufuntensilien schauen :) Dabei hätten wir es den Leuten nicht übel nehmen können, wenn sie uns gefragt hätten für wen wir denn den Laufgurt zur Herzfrequenzmessung bräuchten, da wir uns alles andere als sportlich, mit McDonalds Drink in der Hand, durch den Laden geschleppt haben. Dementsprechend haben wir dann auch den Samstagabend bei leichter Fernsehkost (Der Schuh des Manitu) auf dem Sofa verbracht.

Heute morgen sind wir beide dann nur mit einem Gedanken aufgestanden: Wie fühlen sich unsere Beine an? Zum Glück waren wir positiv überrascht, dass wir uns doch den Umständen entsprechend (der Körper kann dann ja doch nicht komplett ausblenden, dass er am Vortag eine sehr harte Trainingseinheit absolvieren musste) äußerst fit fühlten. Besonders für mich war das ziemlich wichtig, da ich doch vor dem bevorstehenden Longjog großen Respekt hatte.

Das Training verlief dann aber für uns beide sehr positiv: Ich habe den Longjog, vor dem ich ja doch ein wenig Angst hatte, gut über die Bühne bekommen, was gleichzeitig auch ein neues persönliches Erfolgserlebnis für mich bedeutete, da ich zuvor noch nie 2 Stunden am Stück gelaufen war (neue Maximallaufzeit: 130 Minuten). Zugegebenermaßen waren die letzten 45 Minuten allerdings eher Quälerei als Spaß, was aber trotzdem heute kein großes Problem für mich war, da Carsten so lieb war mich auf dem Rad zu begleiten, was mir das Training enorm erleichtert hat (Danke Schatz!!). Danach habe ich dann erstmal neben der Arbeit an meiner Hausarbeit den Passivsport in vollen Zügen genossen (= Formel 1, Tour de France und Leichtathletik-DM vom Sofa aus gucken), während Carsten sich seinerseits auf seine einsame Laufrunde begeben hat und in einem tollen Schnitt bei buchstäblichem norddeutschem Schietwetter seinen noch längeren Longjog (150 Minuten) locker runtergespult hat. Bravo!

Alles in allem fällt unser Resumee für Woche 1 der ‘Road to Dresden’ also durchweg positiv aus: Alle Einheiten wie geplant durchgezogen trotz Schietwetter und das ohne Wehwehchen.Hoffen wir, dass es so weiter geht!

Eure Hannah

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.