Nibelungen-Triathlon in Xanten

Und schon ist wieder September. Das Ende der Triathlon Saison rückt näher und näher. Aber ein Highlight gab es noch: Den Nibelungen Triathlon in Xanten (Link zur Veranstaltungswebseite).

2:32:54 h stand am Nachmittag des 29. Juli beim Silbersee-Triathlon in Stuhr am Ende auf der Uhr. Neue persönliche Bestzeit. Das erste Rennen, bei dem ich nach Abzug der Wechselzeit unter 2:30 h geblieben bin. Eigentlich hätte ich da die Saison beenden können. Aber ein Highlight stand ja noch an. Am 9. September wollte ich erneut auf der Olympischen Distanz beim Nibelungen-Triathlon in Xanten starten.

Die Vorbereitung lief etwas holpriger ab als erwünscht. Seit Anfang August bin ich beruflich wieder von Montag bis Freitag unterwegs. So wurden vor allem die Radeinheiten seltener. Außerdem wurde so manche Koppeleinheit gekürzt bzw. wegrationalisiert. Dazu kamen noch schlechte Wetteraussichten. 14 Tage vor dem Wettkampf war ich schon drauf und dran die Sache für erledigt zu erklären. Je näher der Termin kam um so unglaublicher wurde der Wetterbericht. Plötzlich war wieder von 28 Grad die Rede und so kam es dann auch. Also hieß es am Morgen des 9. September: Einteiler an und auf zum Rad-Check-In.

 

Die Strecke ist am Strandbad im Freizeitzentrum Xanten/Wardt aufgebaut. Die Schwimmstrecke ist in einem sehr sauberen Baggersee und man muss zweimal unter einer Zugbrücke durchschwimmen. Dies ist sicher eines der Highlights für die Zuschauer. Auf dem 8,4 km Radrundkurs hieß es dann sogar 10 mal an den Zuschauern vorbei. Eine riesige Wechselzone und eine sehr gute Organisation der Veranstaltung rundeten das gute Gesamtbild ab.
Pünktlich um 10:20 fiel der Startschuss und mit ca. 150 anderen Athleten stürzte ich mich in die Fluten, um nach 29:35 min das Wasser zu verlassen.

Auch wenn mein Groupie mich hier wohl etwas schneller aus dem Wasser erwartet hat.

 

Nach kurzem Sprint durch die Wechselzone hieß es auch schon ab aufs Rad.

 

 

Der Radkurs war eine schnelle flache Strecke. Durch die nur 8,4 km lange Strecke waren sehr viele Sportler auf der Radstrecke parallel unterwegs. So war es für mich das erste Mal überhaupt, dass ich aufpassen musste keine Probleme mit dem Windschattenfahren zu bekommen. Prompt handelte ich mir auch eine Verwarnung durch den Kampfrichter an.

Angetrieben durch die vielen Athleten radelte ich die erste Hälfte auch in einem Schnitt von 34,2 km/h. Das sollte sich später noch rächen. Im zweiten Teil der Strecke ließ ich es dann auch etwas ruhiger angehen und so standen am Ende 32,9 km/h als Durchschnitt und eine Fahrzeit von 1:16.41 h.
Nachdem ich wieder durch die weitläufige Wechselzone durch war, konnte ich mich auf den 5 km Rundkurs machen. Hier wäre vielleicht auch das einzige kleine Manko der Veranstaltung zu nennen. Es gab nur 2 kleine Verpflegungsstände auf der gesamten Strecke. Bei diesen hohen Temperaturen war das sicherlich etwas zu knapp bemessen.
Auch für mich kam jetzt die Stunde oder besser die Kilometer der Wahrheit. Bis jetzt war ich noch gut im Rennen. Eine Zeit um die 2:35 h war durchaus drin.

Die ersten 5 km war die Welt noch in Ordnung. Die Zeiten lagen konstant zwischen 4:45 min/km und 4:55 min/km. Doch bereits zu Beginn der zweiten Runde merkte ich, dass das wohl noch eine ziemliche Quälerei wird. Da half auch die viele Anfeuerung vom Streckenrand nichts mehr. Plötzlich brach die Laufzeit ein. Bis auf 5:40 min/km. Damit war es leider nicht mehr möglich noch eine richtig gute Zeit hinzulegen.

Aber wie sagt man so schön: “Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei” So war es auch in Xanten. Nach 2 Stunden 41 Minuten und 32 Sekunden war ich im Ziel. Entsprechend der Umstände und der besonderen Wetterlage war es ein sehr gelungener Saisonabschluss.

Die nächste Saison kann kommen!

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